Clean Code Developer – Roter Grad
Ich versuche gerade die Umsetzung des roten Grades.
1. Prinzipien
- Don’t Repeat Yourself (DRY)
Warum? Jede Doppelung von Code oder auch nur Handgriffen leistet Inkonsistenzen und Fehlern Vorschub. - Keep it simple, stupid (KISS)
Warum? Wer mehr tut als das Einfachste, lässt den Kunden warten und macht die Lösung unnötig kompliziert.
2. Regeln
- Die Pfadfinderregel beachten
Warum? Jede Beschäftigung mit einem Gegenstand macht ihn zumindest ein kleinwenig besser. Ganz ohne bürokratische Planung. Fundament und Graswurzelansatz für mehr Qualität. - Vorsicht vor Optimierungen
Warum? Optimierungen kosten immer viel Aufwand. Wer Vorsicht walten lässt, spart oft wertvolle Ressourcen für das, was dem Kunden wirklich nützt. - Root cause analysis
Warum? Symptome behandeln bringt vielleicht schnell eine Linderung - langfristig kostet es aber mehr Aufwand. Wer stattdessen unter die Oberfläche von Problemen schaut, arbeitet am Ende effektiver.
3. Praktiken
- Ein Versionskontrollsystem einsetzen
Warum? Angst vor Beschädigung eines "running system" lähmt die Softwareentwicklung. Mit einer Versionsverwaltung ist solche Angst unbegründet. Die Entwicklung kann schnell und mutig voranschreiten. - Erste Refaktorisierungsmuster anwenden
Warum? Code verbessern ist leichter, wenn man typische Verbesserungshandgriffe kennt. Ihre Anwendungsszenarien machen sensibel für Schwachpunkte im eigenen Code. Als anerkannte Muster stärken sie den Mut, sie anzuwenden. - Täglich reflektieren
Warum? Keine Verbesserung, kein Fortschritt, kein Lernen ohne Reflexion. Aber nur wenn Reflexion auch eingeplant wird, findet sie unter dem Druck des Tagesgeschäftes auch statt.
Wer mehr über CCD erfahren will, kann das Wertesystem hier nachlesen.